Luxushandys von Lamborghini: Schöner Schein

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Mit drei Smartphonemodellen und einem Tablet erobert der Nobelkarossenhersteller Lamborghini den russischen Handymarkt. Die neuen Modelle sollen dabei in erster Linie optisch beeindrucken: Überzogen mit echtem Gold und Krokodilleder sehen sie von außen zumindest ungewöhnlich und teuer aus, obwohl das Design im besten Fall gewöhnungsbedürftig ist. Das lässt sich Lamborghini auch gut entlohnen; zwischen umgerechnet 1500 und 2200 Euro zahlt man für die verschiedenen Modelle.

Dabei ist die Ausstattung der Handys kaum mehr als unterer Durchschnitt. TL688 Spyder, das günstigste Modell, hat beispielsweise nur ein Display von 2 Zoll (5,1 Zentimeter), 4 GB Speicherplatz und eine Kamera mit gerade einmal 3 Megapixeln. Das TL700, das teuerste Modell, hat die beste Ausstattung, immerhin ein 3,7 Zoll Display (9,4 Zentimeter) und Android 2.3 Dafür legt man für dieses Modell aber auch 2200 Euro auf den Ladentisch. Das Tablet der Linie kommt nicht vergoldet, kostet aber auch 1800 Euro, ohne technisch hervorstechen zu können.

Die Handys sind also eher etwas fürs Image: Auffallen kann man damit allemal. Der hohe Preis ist aber leider keinem technischen Vorsprung geschuldet, sondern ausschließlich dem Firmennamen, der auf dem goldenen Gehäuse steht. Kein Wunder, dass die Modelle kurz nach Ankündigung schon viel Hohn und Spott im Internet über sich ergehen lassen mussten. Die Zielgruppe war gleich klar: reiche Russen, die nach einer weiteren Möglichkeit suchen, ihren großen finanziellen Spielraum vorzuführen.

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