Internet Stick – wie sieht die Zukunft aus?

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Im Bereich der mobilen Datenübertragung steigt das Volumen schon seit Jahren kontinuierlich an. Die Datenmengen wachsen mit der Zahl der Nutzer und der eingesetzten Technik. Mittlerweile sind Webseiten deutlich größer als noch vor einigen Jahren.

Leider sind die Flatrates für den mobilen Internet-Zugang mit einem Internet Stick oder Surfstick im gleichen Zeitraum kaum gewachsen. Kleine Flatrates liegen seit Jahren bei 500MB bis 1GB, die meisten Tarife enden bei spätestens 5GB Volumen und werden dann deutlich in der Geschwindigkeit reduziert. Auch wenn die Anbieter die Geschwindigkeiten in den sukzessive Netze erhöhen: am Inklusiv-Volumen hat sich kaum etwas verändert.

Dazu kommt, dass die Internet Stick von der Technik her oft kaum die tatsächlichen Datenraten unterstützen. Selbst wenn die Netze HSDPA+ und andere Standards unterstützen bleiben die Stick in der Regel bei UMTS oder HSDPA Speed, wobei HSDPA mittlerweile Standard ist. Wer direkt mit dem Tablet online gehen möchte, hat oft das gleiche Problem.

Die zukunft kann also nicht nur daraus bestehen, ständig die Geschwindigkeiten im Netz zu verbessern und die Techniken der Übertragung auf den neusten Stand zu bringen. Auch bei den Surfstick Tarifen und Flatrates muss sich dringend etwas ändern: die Nutzer brauchen mehr Inklusiv-Volumen. 500MB waren vor einigen Jahr für normales Surfen vielleicht noch ausreichend, mittlerweile liegen die normalen Nutzer eher bei einem Gigabyte und darüber hinaus. Da nützen auch sinkenden Preise für die Internet Stick kaum etwas, wenn sich an den Leistungen nichts ändert.

Braucht man noch Internet Stick?

Die Zukunft könnte aber durchaus ohne Sticks auskommen. In den USA sieht man bereits, das weit verbreitete WLAN das Surfen auch ohne Stick möglich machen. Die komplexe rechtliche Situation in Deutschland hat das bisher eher verhindert. Freie WLAN sind hierzulande ein Problem, denn der Anbieter haftet in vielen Fällen für Rechtsverletzungen, die Nutzer über dieses WLAN begehen. Dieses Risiko gehen nur wenige Anbieter ein.

Allerdings gibt es bereits erste Ansätze, dies durch einen Art doppelte Nutzung zu ändern. Die Telekom hat mit „WLAN to go“ bereits entsprechende Angebote gestartet. Kabel Deutschland baut ebenfalls bereits solche Standorte aus, die kostenfrei genutzt werden sollen.

Bis zu einer flächendeckenden WLAN Verbreitung dürfte es aber noch ein weiter Weg sein. Noch geht kein Weg an den Internet Stick vorbei.

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