Musik Flat meets Handy-Flat: Vodafone und Ampya

0
55

Die Musik Flatrates erobern den mobilen Markt und viele Anbieter haben bereits entsprechende Kombi-Angebote aus Allnet Flat und Musik-Flat in ihr Tarifangebot mit aufgenommen. Die Telekom bietet beispielsweise Spotify Accounts direkt mit ihren Flatrates an und auch BASE hat bei den größeren Tarifen eine Flat für Musik-Downloads und Streaming (powered by MTV Music) mit im Angebot.

Vodafone hat inzwischen auch nachgezogen und bietet eine eigene Musik-Flatrate in Kombination mit dem Portal Ampya an. Das Unternehmen hat dabei nach eigenen Angaben 20 Millionen Songs und 57.000 Musikvideos in der Auswahl. Ab und an findet man auch Sonderaktionen mit Bonuscodes für das Portal. Einen Überblick über solche Gewinnspiele oder Aktionen gibt es auf dieser Seite.

Die Musik Flatrate kostet bei Vodafone dabei 9.99 Euro monatlich und ist für alle Tarife egal ob Flatrate oder Prepaidkarte buchbar. Das Unternehmen beschreibt die Vorteil dabei wie folgt:

  • Jederzeit mit nur einem Account Musik hören auf Tablet, Smartphone und PC.
  • Musik hören auch im „Offline Modus“ möglich, zum Beispiel im Ausland am Strand oder im Flugzeug
  • Keine Werbeunterbrechung
  • 500 MB Datenvolumen zusätzlich
  • Bei Vodafone 1 Monat gratis testen
  • Danach monatlich kündbar.

Für jungen Kunden unter 25 Jahren und Schüler und Studenten bis 30 Jahren ist die Flatrate sogar komplett kostenlos, wenn sie dazu einen RED Allnet Flat oder einen anderen RED Handyvertrag buchen.

Im Vergleich zu Telekom fallen die 500MB Mehrvolumen durch die Ampya Option allerdings eher mager aus. Die Telekom bietet den Spotify Traffic für Musik Streaming komplett kostenfrei und ohne Berechnung auf das Inklusiv-Volumen an. Egal wie viel man surft, es macht bei Spotify keinen Unterschied.

Die 500MB Volumen sind dagegen relativ schnell aufgebraucht. Das Unternehmen nutzt das Dolby Pulse Audio-Codec mit einer Datenraten von bis zu 192kbps. Das entspricht 24kB pro Sekunden und damit 1,44MB pro Minute. Für eine Stunde Streaming entsteht damit ein Traffic-Volumen von mehr als 86 Megabyte. Die 500MB Volumen sind als nach maximal 6 Stunden Streaming aufgebraucht, danach würde gedrosselt.

Das Angebot ist also maximal für Nutzer interessant, die eher wenig Musik hören. Ob das wirklich die Zielgruppe ist, die man mit dem Dienst erreichen will, darf aber bezweifelt werden.

Hat Ihnen der Artikel weitergeholfen? Dann würden wir uns über eine Bewertung dieses Beitrags freuen:
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Bisher noch keine Bewertungen)
Loading...

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here