mobiles Internet

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Mobiles Internet – Das Surfen im Internet war bis vor wenigen Jahren in erster Linie dem heimischen PC vorbehalten. Ohne eine DSL-Leitung war eine schnelle Verbindung kaum möglich, das Surfen im mobilen Internet war eher langsam und teuer. Dazu scheuten viele Kunden die wenig transparenten Tarife.

Seit etwa zwei bis drei Jahren hat sich diese Situation grundlegend verändert. Durch neuen Techniken und Übertragungsraten sind die Übertragungsgeschwindigkeiten deutlich angestiegen. UMTS, HSDPA und HSDPA+ erlauben einen sehr schnellen Zugang zum mobilen Internet und in vielen Handynetzen sind diese neuen Technologien fast flächendeckend verfügbar. Zukünftig können mit LTE (siehe Wikipedia) sogar Geschwindigkeit von bis zu 50.000 Mbit pro Sekunde erreicht werden – das entspricht immerhin fast DSL 50.000.

Auch im Bereich der Preise gab es neuen Entwicklungen, die das mobile Internet deutlich kundenfreundlicher machen. Discounter wie Simyo oder Blau.de starteten mit Kampfreisen von 24 Cent pro Megabyte Datenübertragung. Im Vergleich zu den damaligen Preisen die teilweise bei 10 bis 20 Euro pro Megabyte lagen, konnten Kunden so mehr als 90 Prozent sparen. Inzwischen sind aber auch die Margen überholt – bei fast jeden Anbieter gibt es Datenflatrates die den Zugang zum mobilen Internet zum monatlichen Pauschalpreis erlauben. Die Preise für eine Datenflatrate beginnen dabei bei etwa 7 bis 8 Euro monatlich. Für eine komplette Monatsflatrate mit 5 Gigabyte Volumen ohne Drosselung zahlt man dagegen ca. 15 bis 20 Euro (je nach Anbieter und Netz) pro Monat.

Mobiles Internet mit dem Handy

Viele Handytarife wurden in den letzten Jahren mit Datenoptionen und Datenflatrates ergänzt. Da Handys (auch Smartphones) eher zu gelegentlichen Surfen genutzt werden und nicht den DSL-Anschluss zu Hause ersetzen sollen, reicht für die Nutzung des mobilen Internets per Handy in der Regel eine kleine Datenflatrate mit wenig Volumen ohne Drosselung aus. Ja nach persönlichem Surfverhalten sollten 250 bis 500MB Volumen ohne Drosselung vorhanden sein, größere Flatrates sind meistens teurer und auch unnötig, da man das zusätzliche Volumen nicht benötigt.

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Mobiles Internet per Surfstick

Notebooks und Netbooks können meistens nicht direkt über das Mobilfunk-Netz ins mobile Internet gehen sondern benötigen einen Surfstick um die Verbindung aufzubauen. Dieser Stick wird einfach an den USB-Port des Gerätes gesteckt und installiert sich dann in der Regel von selbst. Der Internet Stick enthält ein Fach für die Simkarte. Zum mobilen Surfen wird dann die Simkarte und der zugehörige Dienst genutzt. Dabei können normale Handysimkarten genutzt werden, viele Anbieter haben aber auch extra Datenkarten, die nur Datenübertragung erlauben und keine SMS oder Gespräche.

Da per Laptop oft auch intensiver gesurft wird, sollten die Datenflatrates für die Nutzung mehr Volumen enthalten. Datenflatrate mit 1 bis 3 Giagbyte Volumen eignen sich dafür sehr gut, wer das Netbook als Ersatz für das heimische DSL nutzt sollte sogar zu eine Flat mit 5 Gigabyte greifen. Die Preise hierfür liegen zwischen 10 und 20 Euro – auch hier ist wieder das Netz und natürlich der Anbieter ausschlaggebend.

Surfstick Tarife Vergleich

[surfsticks]

Für die Zukunft ist zu erwarten, dass sich der aktuelle Trend fortsetzen wird. Das mobile Internet dürfte schneller und stabiler werden und wahrscheinlich werden auch die Preise noch weiter sinken. Kunden wird es sicher freuen.

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